Highlights
in der geschichte 
des Orchesters

2022: Projekt Tonhalle mit JsO

Dank dem 2019 an das Sinfonie Orchester Meilen verliehenen Kulturpreis der Mittwochgesellschaft Meilen kann ein besonderes Projekt umgesetzt werden: Der gemeinsame Auftritt des SOM mit dem Jungendsinfonie-orchester Zürichsee JSO ist ein einmaliges Vorhaben, das mit einem anspruchsvollen, generationenübergreifenden Programm Meilemer Kultur in der Stadt Zürich erklingen lässt.

 

2019: 125 Jahre SOM

Als eines der ältesten Laienorchester der Schweiz feiert das SOM sein 125-jähriges Bestehen. Es entsteht eine gebundene Broschüre, die Rückblick in vergangene Vereinszeiten gewährt; die drei Jahresprogramme bieten besondere Highlights und gemeinsam reisen die Musikerinnen und Musiker im September nach Baden-Baden, wo auf der Akademiebühne nochmals das Sommerserenaden-Programm «Die schönsten Ouvertüren und Intermezzos» erklingt. Dem Orchester wird der Kulturpreis der Mittwochgesellschaft Meilen verliehen.

2008: China-TourunéE 

Auf Einladung der chinesischen Agentur Beijing Oriental Great Horizon Culture & Arts reist das SOM über Weihnachten, Neujahr 2007/2008 nach China. In zehn Tagen spielen die 65 Musikerinnen und Musiker acht Konzerte in Peking, Guangzhou und Shanghai – in ungewohnt grossen Hallen und vor zahlreichem Publikum. Auf dem Programm steht unter anderem Paganinis Geigenkonzert, interpretiert vom bekannten Thuner Virtuosen Alexandre Dubach. 

«Auf Hoher Ebene» 

Das SOM durfte schon zahlreiche grossartige Solistinnen und Solisten begleiten, beispielsweise

2018

den Geiger Klaidi Sahatçi, seit 2009 1. Konzertmeister des Tonhalle Orchesters, mit den Beethoven-Romanzen No. 1 und 2. Aus dem Meilener Anzeiger: «Er interpretierte auf vollendete Weise die Ro- manzen für Violine und Orchester Nr.1 in G-Dur op.40 und Nr.2 in F-Dur op.50 von Ludwig van Beethoven. Mit elfenhafter Leichtigkeit flogen seine Finger über die Saiten seiner „Ex Wieniavski“ von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1719. Der Klang seines Geigenspiels war unbeschreiblich. Die Romanze Nr 1 besticht in der Eröffnung durch den Dialog zwischen dem Solisten und dem Orchester. Dieser kantabile Part wird von Sahatci zweistimmig, also in Doppelgriffen gespielt. Das Orchester geht in ebenfalls meditativer Spielweise darauf ein. Man hätte ewig lauschen mögen.…»

2016

der Klaviervirtuose Micha Cheung, Mitglied des weltbekannten Gershwin-Quartettes, mit Rachmaninovs Klavierkonzert No. 2. Aus dem Meilener Anzeiger: «…Zu einem wirklich aussergewöhnlichen Erlebnis machte es der hervorragende Pianist Mischa Cheung, dessen Spiel von Beginn an eine unbezwingbare Magie ausstrahlte. Seine Farbpalette schien endlos zu sein. Die faszinierte Atemlosigkeit des Publikums war fast körperlich spürbar. Mit verantwortlich für dieses einmalige Erlebnis war aber auch ein Sinfonie-orchester Meilen, das über sich hinauswuchs, das wunderbar spielte, das sich mit seinem Können weit über dem Level eines guten Amateurorchesters bewegt, das sich der kompetenten Führung seines Dirigenten hingibt. …»

2011

die international bekannte Opernsängerin Noëmi Nadelmann mit diversen Ouvertüren. Aus dem Meilener Anzeiger: «…Es scheint, dass die Sopranistin Noëmi Nadelmann eine besondere Anzie­ hungskraft auf das Meilemer Publi­ kum ausübte. Und dies nicht ohne Grund, wie es sich im Verlauf des Abends zeigte. … Die Präsenz ihrer Person in Verbin­dung mit ihrem wunderbaren, viel­schichtigen Sopran und einem be­achtlichen Tonumfang, zog das Publikum in ihren Bann. … Auch das Orchester verdient in diesem Zusammenhang ein Kompliment, ist die Begleitung von Opern doch nicht ganz einfach.»

2008

Thomas Grossenbacher, ehemaliger erster Cellist im Tonhalle Orchester Zürich, mit Dvoraks Cellokonzert. Aus dem Meilener Anzeiger: «... Die musikalisch-technisch über alle Zweifel erhabene Interpretation des Solisten Thomas Grossenbacher zog die Orchestermitglieder derart in Bann, dass von Musizieren auf hoher Ebene gesprochen werden kann. …»